Schneeschuhlaufen ist die
derzeit wohl am schnellsten wachsende Winter Outdoor-Sportart, die sich immer
mehr Anhängern erfreut. In unserer hektischen Zeit schafft sich der Mensch Oasen
der Ruhe und Erholung, um wieder Energie zu tanken. In den letzten 5 Jahren war
ein Zuwachs von weit über 100 % zu verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass in
den Wintersportgebieten Europas die Zuwachsraten in dieser Sportart die nächsten
Jahre noch enorm steigen werden und sich somit neue Umsatz- und
Ertragsmöglichkeiten für Tourismusgebiete und die Regionen bieten.
So
wurden alleine in Frankreich im Winter 06/07 ca.120.000 Paar Schneeschuhe
verkauft. Die Verkaufszahlen der Schneeschuhe übertreffen somit in Frankreich
bei weitem die Verkaufszahlen von Langlaufskiern (ca. 70.000 Paar) und
Snowboards (ca. 90.000 Paar) In den USA spricht man von weit über 1.000.000
verkauften Paar Schneeschuhen pro Saison. Länder wie Österreich, Schweiz,
Italien und Deutschland haben hier noch deutlichen Aufholbedarf, der sich aber
bereits abzeichnet.
Schneesschuhlaufen wird in den kommenden Jahren auch
in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz einen sehr hohen Anteil am
Winter-Tourismus erreichen.
Dafür
sprechen viele Faktoren:
- Schneeschuhlaufen kennt keine Altersgrenze
- Schneeschuhlaufen
kann von der Freizeit-Sportart bis zum Hochleistungssport betrieben werden
-
Schneeschuhlaufen kann ohne große Vorkenntnisse betrieben werden
-
Schneeschuhlaufen kann als Einzel- oder Gruppensport betrieben werden
-
Schneeschuhlaufen ist Natur pur
- Fürs Schneeschuhlaufen sind keine Eingriffe
in die Natur nötig
- Fürs Schneeschuhlaufen reicht bereits eine geringe
Schneedecke von ca. 15 cm aus
- Langläufer wechseln zum
Schneeschuhlaufen
- Skitourengeher betreiben parallel Schneeschuhlaufen
-
Schneeschuhlaufen ist die Ergänzung zu anderen Wintersportarten
-
Schneeschuhlaufen ist nur eine geringe Investition für den Läufer
-
Schneeschuhlaufen ist eine Ganzkörper-Sportart
- Schneeschuhlaufen ist die
Winter-Ergänzung zum Nordic Walking (Nordic Snowshoeing)
- Schneeschuhlaufen
spricht den Sommergast an
Wintergäste binden und neue Gäste
gewinnen - mit markierten Schneeschuhrouten:
Der Wintergast wird in naher
Zukunft von Tourismusregionen/ -gebieten ein umfangreiches und perfektes Angebot
fürs Schneeschuhlaufen erwarten. Gebiete, die diese Anforderungen erfüllen
können, werden somit vom Wachstumsmarkt profitieren. Um an diesem Wachstumsmarkt
im Sport-/ Freizeit-/ Tourismusbereich teilzuhaben, sollten folgende
Grundvoraussetzungen geschaffen werden:
Markierte
Schneeschuhrouten:
Schneeschuhlaufen
spielt sich - im Gegensatz zu Skitouren - auch auf markierten Routen ab. Es
finden sich aber auch immer mehr Anhänger von Schneeschuhläufern, die abseits
jeglicher markierter Routen in alpinem und freiem Gelände unterwegs sind, um auf
verschiedene Gipfel oder Aussichtspunkte zu gelangen. Generell gilt: Alle
markierten Schneeschuhrouten finden auf fest vorgegebenen Routen statt, die die
Gegebenheiten der Natur berücksichtigen wie z. B. die Geländeform, Pflanzenwelt,
Wildwechsel, Wildfütterung, Schutzgebiete, Lawinenzüge, Grundbesitzer… usw.
In Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg wurde von uns in Orientierung
an das Vorarlberger Winterwander- und Wanderwegekonzept ein klares und für alle
Schneeschuhläufer leicht nachvollziehbares Beschilderungskonzept
erstellt.
Für die Kennzeichnung aller Schneeschuhrouten wird die Farbe
pink verwendet. Die Farbe pink wird bereits seit Jahren in vielen Gebieten für
präparierte Winterwanderwege als Beschilderungsfarbe benutzt. Des Weiteren sind
Schilder und Pfosten in pink im Schnee und bei schlechter Sicht schnell und gut
zu erkennen.
1. Start-/Zielpunkt der Route
Am Start-/Zielpunkt
der Route ist eine Übersichtstafel mit den wichtigsten Informationen anzubringen
(mehrsprachig oder symbolisch).Am Start-/Zielpunkt der Route ist eine
Übersichtstafel mit den wichtigsten Informationen anzubringen (mehrsprachig oder
symbolisch).
2.
Wegzwischenmarkierungen
Als reine Wegmarkierungen
(Zwischenmarkierungen) hat sich die Verwendung Kesseldruck imprägnierter
Holzpfosten bestens bewährt. Der obere Bereich (50 cm lang) wird rundum in der
Farbe pink markiert, um dem Läufer den Verlauf der Schneeschuhroute anzuzeigen.
Diese Posten werden vor Beginn der Wintersaison mittels Hammer in den Boden
geschlagen. Abstand der Pfosten ca. 20 m – 150 m je nach Geländeform und
Sichtweite bei Nebel und Schneefall. Im Frühjahr/Frühsommer nach der
Schneeschmelze werden diese wieder entfernt. In schneereichen Regionen sind
Längen von min. 150 cm – 300 cm zu empfehlen.
3. Wegkreuzungen
und Orientierungsschilder
An allen wichtigen, markanten Punkten und
Wegkreuzungen empfehlen wir die Anbringung von allgemeinen
Routen-/Orientierungsschildern mit der Abbildung eines Schneeschuhläufers in der
Farbe pink. Diese Schilder können oft sehr einfach an den vorhandenen
Wegemarkierungspfosten der Sommerwanderwege angebracht werden.
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▪ Richtungsweiser
geradeaus Technische Schilddaten: 20 cm breit; 12 cm hoch, 3 mm starkes Aluminium, 2 Bohrlöcher 90 mm |
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▪ Richtungsweiser rechts
oder Richtungsweiser links (mit Zielangabe) Technische Schilddaten: 18 cm breit, 12 cm hoch, 3 mm starkes Aluminium, Einfachpfeil mit 2 Bohrlöcher |
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▪ Richtungsweiser rechts/links |
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Einfache
Schneeschuhrouten: |
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Mittelschwere Schneeschuhrouten: |
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Schwere
Schneeschuhrouten: |
Nordic
Snowshoeing:
Die Übertragung des Nordic
Walking auf den Winter findet immer mehr Anhänger. Die Bewegungsabläufe bei den
modernen Kunststoff-Schneeschuhen gleichen oftmals denen des Nordic Walking. Der
Schneeschuh-Hersteller Inook bietet mit dem Schneeschuh „Futura" ein speziell
für Nordic Snowshoeing konzipiertes Modell an. Der höhere Rahmenaufbau und die
spezielle Bindung ermöglichen die notwendige, kurze Gleitphase und den perfekten
Abrollpunkt.
Wichtig: Fürs Nordic Snowshoeing sind spezielle präparierte
Routen erforderlich. Beim Nordic Snowshoeing werden Routen mit geringen
Steigungen und geringer Schwierigkeit gewählt. Denn nur auf solchen Routen ist
ein gleichmäßiger Bewegungsablauf möglich. Die Routen werden generell maschinell
präpariert.
Routenlängen: Von ca. 1,5 km bis über 20 km
(Halbmarathondistanz)
Präparierung: Es findet eine
maschinelle Präparierung statt
Der ambitionierte Läufer möchte auch im
Winterurlaub sein Training ausüben können. Joggen ist jedoch auf verschneiten
Wegen kaum möglich. Mit Schneeschuhen bietet sich dies jedoch an. Speziell
präparierte Routen gewährleisten dem Sportler eine willkommene
Trainingsmöglichkeit, die Vorbereitung auf Wettkämpfe und Veranstaltungen. Die
Kombination aus Winter-Wanderwegen, Nordic Snowshoeing-Routen sowie Nordic
Jogging-Routen ist je nach Frequenz möglich und erwünscht.Von ca. 1,5 km bis
über 20 km (Halbmarathondistanz)Es findet eine maschinelle Präparierung
statt
Egal, was Sie im Bereich Schneeschuhlaufen planen, mit uns finden Sie
einen kompetenten Ansprechpartner, der Ihnen in allen Belangen behilflich sein
kann. Wir bieten Ihnen neben unserer kompletten Produktauswahl der
Inook-Schneeschuhe, Gipron Teleskopstöcke mit dem dazugehörigen Zubehör auch in
Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern alle für den Erfolg Ihres
Schneeschuh-Wandergebietesnotwendige notwendigen Dienstleistungen an.
Sei es
die Konzeption und Datenerfassung des Schneeschuhwandergebietes, die
Ausfertigung der kompletten Marketingarbeiten, bis hin zur Planung von
Veranstaltungen und Touren.
Profitieren Sie von unserer Erfahrung beim Schneeschuhsport - denn wir wissen wovon wir sprechen.
Investieren Sie in die Zukunft des Wintersports mit Schneeschuhrouten.
Ihr SCHNEESCHUHPROFI-Team
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